Mainstream Anime/Manga - The Big Three!

Heyho, Saken hier!

Heute mal wieder was zu Anime/Manga.

Und da fangen wir mal mit dem an, was uns spontan einfällt, wenn wir diese Worte hören. ---> "Bleach!" "Oh, oh, One Piece" "Quatsch, Naruto!" "Alter, das is' voll out....".

*räusper* Wie auch immer, wenn man das mal zusammen fassen darf: Mainstream Anime, bzw. Manga.

Das Wort Mainstream muss ich ja jetzt wohl nicht wirklich erklären, da dies wohl im Standard-Vokabular der heutigen Generation ist.

Und wie es Mainstream Musik, und Mainstream Klamotten gibt, so gibt es auch Mainstream Anime/Manga - die Serien (Manga) die
jeder guckt (liest).

Diese sind (in vollkommen zufälliger Reinfolge):
Naruto, bzw. Naruto Shippuuden
One Piece
Bleach

Diese sind als Manga auch bekannt als die "Big Three", die drei größten ihrer Zeit. Ironischerweise ließen sich alle drei Zeichner von dem ehemals erfolgreichsten Manga und Anime "Dragen Boll" inspirieren, was aufgrund der trivialen Unterschiede zwischen den drei Manga ein äußerst amüsanter Fakt ist.

Dabei sind sie gar nicht so unterschiedlich, wie sie auf den ersten Blick scheinen, nicht wahr?

Der typische Protagonist im Japanischen Shônen Manga ist männlich, zwar stark, muss aber erst lernen seine Kräfte zu kontrollieren, bzw. sie überhaupt zu erwecken und zu nutzen. Oftmals ist er nicht gerade der Hellste (trifft nicht bei Bleach zu), dafür hat er aber ein umso größeres Herz. Desweiteren zeigt der Protagonist häufig wenig Interesse am eigentlichen Weltgeschehen - obwohl er intensiv daran teilnimmt und eventuell sogar grundlegendes verändern will. Meist ist ihm vollkommen schnuppe, ob irgendwelche Regeln besagen, dass er sich so oder so zu verhalten hat - er handelt nach seinem Gerechtigkeitssinn und setzt sich für seine Freunde ein. Denn diese sind das eigentlich das wichtigste für ihn auf der Welt. Entweder kämpft er für seine Freunde, mit Ihnen oder/und um sie.

Im Endeffekt ist er also ein lieber, zuweilen etwas begriffsstutziger aber freundlicher Kerl, der nichts anderes will als sein Leben zu leben - samt seinem Traum, versteht sich.

Ob der nun darin besteht, Piratenkönig oder der nächste Hokage zu werden, oder seine Freunde um jeden Preis zu beschützen und für sie stärker zu werden.

Nur um einfach mal einige Schlagworte loszulassen, so als Gedächtnisauffrischung:

Bleach
- Shinigami
- Kimono
- Gotei 13
- Hollow
- Arrancer
- perverse Ladenbesitzer mit bescheuerten Anglerhüten
(Protagonist: Bei Bleach handelt es sich um Ichigo Kurosaki, dem >Aushilfsshinigami< mit ungeahnten Kräften. Eine Reihe von Ereignissen schweißt ihn mit der gesamten Soul Society zusammen, doch er kämpft nicht als Shinigami - sondern als Mensch für seine Freunde. Ichigo ist wohl zuweilen der einzige Maincharacter der Big Three, der etwas mehr im Hirn hat. Eigentlich sogar beträchtlich viel - trotzdem sorgt er immer wieder für unterhaltsame Situationen.)

One Piece
- Piraten
- Hut
- Traum
- Brüder
- Crew (Nakama)
- Teufelsfrüchte
- rothaarige Besoffene mit nur einem Arm
(Protagonist: Bei One Piece handelt es sich um Monkey D. Luffy, den Gummijungen mit dem monströsen, aber irgendwie sympathischen Grinsen, dessen Ziel es ist Piratenkönig zu werden. Dies hat er seinem großen Vorbild Shanks, dem er sein Leben zu verdanken hat, quasi versprochen - und solange er dieses Ziel nicht erreicht hat, behält er auch Shanks Hut, der nicht nur sein Markenzeichen ist, sondern auch sein größter Schatz. Luffy gehört in die Kategorie: Verfressen und Vollblöd, ist wohl der größte Luftkopf der Big Three, aber auch gleichzeitig der lustigste.)

Naruto Shippuuden
- Ninja (Shinobi)
- Hokage
- Jutsu
- Freunde retten (Uchiha, meine lieben, die Uschi!)
- Akatsuki
- vierter Ninja-Weltkrieg
- Spackos mit Mundschutz die perverse Bücher lesen
- RAAAAAAAAAMEEEEEEEEEN!
(Protagonist: Bei Naruto handelt es sich - wer hätt's gedacht - um Naruto Uzumaki, einen Ninja in Kinderschuhen, der eigentlich nichts als Unfug im Kopf hat, und auch an Kampffähigkeiten mangelt es ihm, jedoch ändert sich das schnell als er herausfindet, dass der Kyûbi - das stärkste der Bijû - in ihm versiegelt ist. Naruto wächst zu einem chaotischen, verdammt starken jungen Mann heran - doch was das bewundernswerte an ihm darstellt, ist sein unglaublicher und schier unbrechbarer Wille. Egal wie oft man ihn nieder macht und zu Boden schlägt - der Blonde Chaosninja unter den Big Three kommt immer wieder auf die Füße, um für seinen Traum, seine Heimat und seine Freunde zu kämpfen.)

Öhh...ja.
Das war's dann auch schon *hust*

Jedenfalls stehen einige diesen Big Three nicht gerade positiv gegenüber. Besonders im Cospay-Bereich werden Mainstream Cosplays so manches Mal abfällig beäugt, da wirklich jeder sie macht (allerdings finde ich daran nichts schlimmes).

Generell ist es so, dass einige Leute der Meinung sind, dass, nur weil man die Mainstream Anime kennt/guckt, man eigentlich kein >richtiger< Anime-Fan ist. Ob das nun stimmt oder nicht, darüber wage ich nicht zu philosophieren.

Ich für meinen Teil gucke/lese die Anime/Manga mit großer Freude, auch wenn manche meinen, sie seien ausgelutscht und öde - ich finde immer wieder Begeisterung für die Charaktere und die Storyline (aber wer würde so manchen Mangaka denn nicht gerne dafür verkloppen, dass er eine der Lieblingsfiguren hat draufgehen lassen? *lach*).

Wie dem auch sei - in letzter Zeit (oder auch schon davor) gewinnen einige andere Anime/Manga ebenfalls an Beliebtheit.

Da wären zum Beispiel Elfenlied (verdammt alt, aber sehr bekannt),
Fairy Tail (gerade groß im Trend),
D. Gray-Men,
Beelzebub,
Detektiv Conan (Klassiker),
oder Avatar - The Legend of Korra (der Nachfolge von Aang - der Herr der Elemente),
und - worauf ich besonders stolz bin - Kateyko Hitman Reborn!. Ein wirklich großartiger Anime/Manga, den ich allen wärmlichst empfehle, die Interesse an guten Serien haben!

Nun denn - Saken Ende.

18.6.12 19:59, kommentieren

Werbung


Von Shonen-Ai und Yaoi-Disastern. Oder auch: die Sache mit dem Japanisch

Yaoi.

Dieses Wort hört/kreischt jedes Fangirl eines beliebigen Anime mindestens fünfzehn Mal in ihrem Leben - vollkommen irrelevant, ob fröhlich oder wütend. Denn nicht jeder mag Yaoi. Auch wenn das anscheinend keiner glauben will. Dennoch ist das nicht das Thema.

Nein, es geht hier auch gar nicht explizit um Yaoi, bzw. Shonen-Ai. Sondern um die Bedeutung dieser beiden Wörter.

Ich könnte hier jetzt erneut Wikipedia zitieren, aber das ist unnötig und ich habe wahrlich keine Lust dazu.

Die meisten werden es zwar, wissen, aber die wenigsten genau.

Yaoi wie auch Shonen-Ai sind Begriffe aus dem Japanischen - wobei Yaoi eine Wortabkürzung ist und Shonen-Ai eine Wortverbindung.

Fangen wir von >hinten< an (ganz gemäß dieses Themas) und nehmen Shonen-Ai zuerst.

Shonen-Ai bedeutet wörtlich übersetzt Jungenliebe.

Shonen = Junge(n) ; Jugendlicher
Ai= Liebe

Kurz und schmerzlos.

Yaoi hingegen ist da schon etwas komplizierter.
Friemeln wir die ganzen Wörter auseinander kommt dabei folgendes heraus:

yama nashi - ochi nashi - imi nashi.

Ya-o-i.

Übersetzt bedeutet es folgendes:
Ohne Höhepunkt - ohne Pointe - ohne Bedeutung.

Wer jetzt schlau ist könnte daraus schließen, dass es sich bei Yaoi im Grunde eigentlich nur um PWP's handelt - geschriebene Pornos.

Und im Grunde ist das auch richtig - in Japan.

Bei uns im deutschsprachigen Fanfiktions-Gerne ging die Bedeutung dieser beiden Wörter leider unter.

Eigentlich sollten unter Yaoi nur Manga/Anime/FF's laufen, in denen es wirklich explizit zur Sache geht, und obwohl vielleicht ein Plot vorhanden ist, das Augenmerk eher auf der ausführlichen Beschreibung des Aktes liegt.

Shonen-Ai sollte das Gegenstück dazubilden - Geschichten, Manga usw. in denen es zwar um die Liebe zwischen zwei Jungen (Männern) geht, aber es kaum oder gar nicht zu Beschreibungen des Sexlebens kommt - denn das Augenmerk sollte hierbei auf der Beziehung an sich liegen, wie in einem Shojo-Manga *wegen des Vergleichs lach*

Nun ist die Bedeutung im Deutschen wiegesagt etwas (ziemlich) verrissen. Wenn man Glück hat, wird Shonen-Ai noch als >sauberere< Form von Yaoi verwendet, dementsprechend also nahe an seiner eigentlichen Bedeutung.

Yaoi hingegen wird komplett als Anime/Manga Gegenstück zu dem Wort >Slash< benutzt, was zwar nicht der Weltuntergang, jedoch eigentlich falsch ist.

Doch eigentlich stört sich so gut wie niemand daran - denn so gut wie niemand kennt die wahren Bedeutungen. Trotzdem raufe ich mir immer wieder die Haare, wenn ich falsche Benutzung sehe.

Milde gestimmt bin ich denjenigen gegenüber, die stehts beide Begriffe verwenden um die Art ihrer FF's zu kennzeichnen. Ich wette die meisten tun es unwissend, aber wenigstens ist es auf seine Art und Weise richtig.


Und das musste jetzt einfach mal gesagt werden.

Saken Ende.

15.6.12 21:09, kommentieren

Zu Fanfiktions im Allgemeinen

So, und hier mal der erste Eintrag zum Thema >Fanfiktions< - oder kurz FF's.


Fanfiktions sind....Geschichten? *am Kopf kratz*
Wikipedia hilft!

>>Fan-Fiction/Fanfiction oder kurz Fanfic oder auch nur FF, deutsch manchmal auch Fanfiktion oder Fangeschichte(n), ist die Bezeichnung für Werke (Texte, Bilder, Filme, Animationen) die von Fans eines literarischen oder trivialliterarischen Originalwerkes (zum Beispiel eines Films, einer Fernsehserie, von Büchern, Computerspielen usw.) oder auch real existierender Menschen (z. B. von bekannten Schauspielern, Musikern oder Sportlern) erstellt werden, welche die Protagonisten und/oder die Welt dieses Werkes bzw. die jeweiligen Personen in einer neuen, fortgeführten oder alternativen Handlung darstellen.<<

Uff....gut, das ist jetzt mal wieder ziemlich dumm konstruiert - beschreiben wir es mal anhand eines Beispiels.

Person A (nennen wir sie mal Leah) ist ein großer Harry Potter Fan, ist aber vollkommen unzufrieden mit dem Ende des letzten Teils - ach, wie wäre es nur schön wenn sie Miss Rowling dazu bringen könnte, es umzuschreiben! Aber das muss die gute Leah ja gar nicht. Denn Leah kann selber schreiben, und nach den ersten Sätzen fängt es ihr richtig an Spaß zu machen, und sie beginnt ihre eigene, neue, und erste Fanfic.

Fanfiktions entstehen in der Regel - nach meiner Erfahrung - aus Unzufriedenheit oder/und zuviel Fantasie.
Wer schon einmal in den Genuss des Hobbyautoren-Seins gekommen ist, der wird schnell dazu verlockt sich seine Lieblingsfiguren aus der heimischen TV-Serie mal in neu erfundenen Situationen vorzustellen und diese schließlich aufzuschreiben.

Ich finde es persönlich recht schwierig, den Ursprung der Fanfiktions zu beschreiben, obwohl ich sonst von mir behaupte, dass ich mit Worten recht gut umgehen kann.

Jedoch möchte ich hier betonen, dass FF's nicht leichter zu schreiben sind als >normale< Geschichten. Zwar mag es stimmen, dass man bei Fanfiktions schon eine Art Grundgerüst hat, doch ist es für viele umso schwieriger dieses nicht zu verändern.

Viele >Autoren< haben Schwierigkeiten die Charaktere zu so beschreiben und handeln zu lassen, wie sie es eigentlich tun würden. Das nennt man in Fachkreisen *lach* OOC - Out of Character.

Hier mal eine der gängigen Begriffe des Fanfiktion-Gerne:

OOC - Out of Character - oben beschrieben.
IC - In Character - das Gegenteil von OOC.
AU - Alternate Universe - Zeigt an, dass die Story in einer anderen (alternativen) Welt spielt. (Bsp.: One Piece - unsere reale Welt)
AN - Author's Note - Anmerkung des Autors vor/nach/im Kapitel
Cliff/-hänger - An einer besonders spannenden Stelle die Geschichte unterbrechen, um den Leser so "hängen" zu lassen.
Crossover - Eine Mischung aus zwei oder mehr Serien. Oft treffen nur die Figuren aus Serie#1 auf die von Serie#2, und erleben gemeinsame Abenteuer.
Lemon/Lime - bezeichnet Stories oder Szenen in denen sexuellen Handlungen vorkommen, bei Lime allerdings abgeschwächt.
MMFF - Abkürzung von: Mitmach-Fanfiktion. Bezeichnet eine Fanfiktion, an der mehrere Personen schreiben. Der "Spielleiter" erstellt ein Szenario, die Leser fügen Charaktere ein und schreiben so zusammen an der Geschichte.
OS - Abkürzung für One Shot, eine Fanfic, die nur aus einem Kapitel besteht.
Slash - Slash steht für Homosexualität, entweder im Hauptgeschehen oder nur als Nebenhandlung. Japanische Gegenstücke (im Anime/Manga Bereich) sind hier Yaoi und Yuri - wobei Yaoi für männliche und Yuri für weibliche Pairings (Paare) steht.
Und zu guter Letzt noch: die Mary-Sue. Mary-Sue steht für....so vieles (schlechtes!). Diesem Begriff widme ich meinen nächste Eintrag zum Thema Fanfics.

Weiter im Text - Fanfiktions sind auch im Anime/Manga Bereich sehr, oder sogar extrem, ausgeprägt. Dabei spielen oft Yaoi, bzw. Shonen-Ai (ebenfalls Begriff für homosexuelle Pairings) eine Rolle.

Selbstverständlich nicht nur - doch kein Autor wird mir widersprechen wenn ich sage, dass es doch einen verdammt großen Teil ausmacht.

(Ich zähle mich nebenbei bemerkt ebenfalls zu den Yaoi-Fans, und nur zugerne würde ich diese fanatische Sucht nach diesem Zeugs erklären - aber ich kann es nicht, weil ich selbst keine Ahnung habe warum ich es so mag.)

Nun, es gibt verschiedene Websiten im Internet, die Fanfiktion-Archive darstellen. Ich denke, die Größte wäre hier einerseits >Fanfiktion.de<, zusammen mit ihrem englischsprachigen Gegenstück >fantiction.net<.

Ich bin selbst Mitglied bei Fanfiktion.de und kann diese Seite nur loben und supporten, aber das tut hier nicht groß zur Sache.

Es gibt verschiedene Gerne im Fanfiktion Bereich, als Auszug:
Drama
Romanze
Allgemein
Freundschaft
Familie
Fantasy
Horror
Humor
Krimi
Mystery
Thriller
Und eigentlich alles, was es auch in Bücher-Form gibt.

Fanfiktions schreiben sehr (und ich meine sehr) viele Leute, auch diejenigen, die wirklich kein Talent dafür haben.

Hier möchte ich der Allgemeinen Belustigung halber einen Ausschnitt meiner ersten, missglückten >Fanfic< zeigen, welche im Fandom >Biss< ihren Platz findet.

>>Nachdem auch noch unsere tante starb,kahm eine frau zu und und sagte sie werde sich jetzt um und kümmern.Wir wussten ihren namen nicht,sie sagte wir solltern sie granma nennen.Richard war in den nächsten jahren sehr mit schule und dem college beschäftigt.Ty und ich waren unzertrenlich.Er sagte immer noch Marie zu mir statt Mary.
Als ein parr jahre später,ich war inzwischen 12,Ty 9 und Richard 17,Richard auch an dem virus erkrankte machte ich mir sorgen weil der virus eigentlich erst anfängt zu wirken wenn man über 20 jahre alt ist.Aber Richard war doch erst 17! Das wurde bedeuten das virus immer frühre anfängt zu wirken!!!!Drei Monate später Starbe Richard.Ty war sich dem ernst der stituiation wohl bewusst und weinte schreklich als Richard starb.<<

*vor Scham rot werd*

Leider sehen heutzutage viel zu viele Geschichten so aus - wenn auch zum Glück nicht so extrem.

Was diesem Abhilfe schaffen kann, nennt sich >Beta-Leser< - eine Person, die Deine Geschichte Korrektur liest, auf Rechtschreib - und Grammatikfehler, und in manchen Fällen auf Wunsch auf Plotfehler (Handlungsfehler).

Hier zitiere ich erneut mit Freuden Wikipedia:
>>Bei Fanfiction kann, wie bei allen Arten von literarischen Werken, die Qualität der Geschichten stark schwanken. Gerade in automatisierten Archiven, die aufgrund der Einfachheit der Veröffentlichung meistens viele Geschichten anbieten, ist es in der Regel schwer, gut geschriebene Geschichten zu finden. Einige Archive bestehen daher auf beta-gelesenen Geschichten – also Geschichten, die praktisch ein Lektorat durchlaufen haben.<<

Beta-Leser sind gesegnet mit Güte und Weisheit - und es gibt zu wenige von ihnen. Jedenfalls hat es den Anschein, wenn man sich die vielen, nicht gerade schönen Geschichten ansieht. Doch hierbei liegt man falsch.

Es sind die Anfänger-Autoren selbst, die entweder zu blind oder zu arrogant sind, um sich ihre Fehler einzugestehen und sich Hilfe zu suchen.

Ich spreche hier aus Erfahrung.

Ich bin seit mehreren Jahren nun Hobbyautorin, und mein Schreibstil hat sich deutlich verändert im Laufe der Zeit zu der Katastrophe da oben.

Aber das braucht Zeit - und ich war früher ernsthaft der Meinung, dass diese Scheiße *hust* da oben wirklich Lob wert war, und wetterte gegen jeden der auch nur die leiseste Kritik gegen mich erhob.

Doch ich lernte aus meinen Fehlern und wuchs darin - wie man eben durch alle seine Fehler im Leben lernt.

Dummerweise ist es eben so, dass die jungen Anfänger sich nichts von uns >alten Hasen< sagen lassen. Sie sind zu stur, genauso stur, wie jeder einmal angefangen hat, und so können wir nichts tun als abzuwarten, unsere Hilfe anzubieten oder uns gegenseitig die Pest auf den Hals zu jagen.

Auf Websiten wie >Fanfiktion.de< gibt es jedoch glücklicherweise Operatoren und Administratoren die für Recht und Ordnung sorgen (und dafür sehr zu leiden haben...).

Als Abschluss kann ich nur sagen, dass Fanfiktions großartig sind - sie sind wie die Vereinigung von der Fantasie großer Menschen (Autoren, Regisseuren, berühmten Persönlichkeiten ect.) und uns einfachem Fußvolk. Sie sind nicht immer gut, sie sind nicht immer schön - aber ich finde sie trotzdem fantastisch.

Saken Ende - für Heute zumindest.

PS:
Links zu erwähnten Seiten (von denen auch teilweise Informationen genommen worden sind):
http://www.fanfiktion.de
http://www.fanfiction.net

15.6.12 20:50, kommentieren

Einstieg - Fanwikis

Yeah, mein erster Eintrag, alle mal Applaus bitte!

....Danke sehr, ausgesprochen freundlich.

Nun, da dies ein Blog über Animes und Mangas ist, fangen wir doch einfach mal damit an, nicht wahr?

Animes sind - wie der Name schon sagt - animierte Zeichentrick-Serien. Das litararische Gegenstück dazu sind Mangas (auf denen der Grossteil der Animes beruht), im Grunde einfache Comics. Comics aus Japan, wenn wir hier mal genau seien wollen.

Zur Anime und Manga Szene gehören nicht nur unglaublich viele Leute, sondern auch verschiedene >Kategorien<.
Da gibt es Fanfiktions - selbstgeschriebe Geschichten
Cosplay - sich als ein Charakter aus einem Anime/Manga (Spiel) zu verkleiden
Doujinshi - selbstgezeichnete Manga von Fans
Und selbstverständlich das Austauschen untereinander zwischen den Fans in Foren.

Was allerdings mich ziemlich beeindruckt - und worum es in diesem ersten Eintrag auch gehen soll - sind die sogenannten Wikis.

Wir alle kennen Wikipedia - und es gibt ja mittlerweise Wikis zu allem moeglichen. Und eben auch zu Animes.

Aber was für welche! Wenn man sich diese Fan-Arbeiten mal ansieht, da kommt einem echt die Frage auf, ob diese Leute keine Freizeit haben - natürlich ist dies nicht böse gemeint.

Nehmen wir einfach mal ein beliebiges Wiki als Beispiel: das BleachWiki.

Mit über 1.260 Artikeln ein ganz schöner Brocken.
Das schönste an der Sache ist ja, dass diese Artikel so erschreckend ausführlich und genau sind.
In solchen Wikis steckt das Herzblut vieler Fans und ich wünschte ich könnte mich dafür ehrlich bedanken.

Ich als Hobbyautorin diverser Fanfiktions in verschiedenen Fandoms bin unglaublich dankbar für diese Hilfe - wer möchte schon stundenlang nach dieser einen Folge/diesem einen Kapitel suchen, in dem dieser einer Satz erwähnt wurde, den man in diesem Moment braucht?

Wer sagt mir wie viel Sôsuke Aizen wiegt?

Wie groß Tia Harribel ist?

Wer die Shinigami-Akademie am schnellsten abgeschlossen hat?

Welcher Shinigami gern Gitarre spielt?

Wie viele Espada es denn nun gibt?

Wer die Invasion in falschen Karakura Town nicht überlebt hat?

Das Prinzip können wir auf jeden großen Anime anwenden - jedoch bedingt auch auf die kleineren. Leider gibt es dort meistens weniger gute Wikis, was einfach daran liegt dass weniger Leute Nachfrage/Interesse an diesen Animes haben, und zuwenige sie überhaupt gut genug kennen um ordentliche Artikel zu verfassen.

Viele gute Wikis, von kleinen Animes, gibt es leider meist nur in Englisch, aber ein Weltuntergang ist dies auch nicht.

Nun denn, das war's für Heute von mir.
Saken Ende.

PS: Links zu diversen Beispiel-Wikis:
http://de.narutopedia.eu/wiki
http://de.bleach.wikia.com/wiki/BleachWiki
http://www.opwiki.de/
http://de.hitmanreborn.wikia.com/wiki/HitmanReborn-Wiki

4 Kommentare 14.6.12 15:08, kommentieren